Der
Löwenzahn ist ein echtes Allheilmittel
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Medizinisch gesehen ist er eine Stoffwechsel Stimulans. Blütezeit von März bis Mai |
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Der
Löwenzahn ist für Kinder während der Blütezeit von März bis Mai der
absolute Wiesenspaß: seine bauschigen Kugeln lassen sich herrlich in den
Wind blasen. Deshalb wird er auch Pusteblume genannt.
Es
ist ein weit verbreitetes „Unkraut“, das überall in Europa, Asien und
Nordamerika anzutreffen ist. Bei uns wächst die Pflanze meist auf
Fettwiesen, Weiden, Äckern und Schutthalden.
Als
Arzneimittel kann der Löwenzahn bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgt
werden. Löwenzahn galt als Allheilmittel gegen Gallenleiden,
Leberbeschwerden und Wassersucht. Schon im vorigen Jahrhundert wurden die
jungen Blätter als Frühlingssalat geschätzt. Danach geriet die Heilkraft
des Löwenzahns in Vergessenheit.
Das
hat sich heute grundlegend geändert. Medizinisch gesehen ist der Löwenzahn
ein Stimulans für den gesamten Stoffwechsel und hat damit einen positiven
Einfluss auf das Bindegewebe. Er wirkt entwässernd, aktiviert die Leber und
die Hormondrüsen, die Magensekretion und die Bauchspeicheldrüse.
Vorbeugend
ist er von Nutzen bei der Neigung zu Gelenkerkrankungen mit vorzeitigen
Abnutzungserscheinungen der Kniegelenke. Ein weiteres Anwendungsgebiet sind
Arthrosen, also Gelenkleiden mit Knorpelschäden.
Die
Heilwirkung beruht auf den verschiedensten Inhaltsstoffen der Pflanze wie
Bitterstoffe, Gerbstoffe, Cholin, Inulin, Flavonoide, Vitamin C und
Spurenelemente.
In
der Küche lässt sich der Löwenzahn vielseitig verwenden. Zum Beispiel als
Salat. Die Blütenteile inmitten der Blattrosette ergeben ein vorzügliches
Gemüse. Die noch jungen und harten Knospen können als Kapern verwendet
werden, nach dem man sie in Estragonessig eingelegt hat.
Löwenzahnsalat
mit Kräutern
Zutaten
(a Personen):
1
Schüssel junge Löwenzahnblätter,
1
EL Weinessig oder Zitronensaft,
3 EL Öl, Salz, Pfeffer,
1 Prise Zucker,
1 gekochte Kartoffel
nach Wunsch, Petersilie,
Schnittlauch, Thymian,
Oregano, nach Geschmack
auch Borretsch und Lavendel
Zubereitung:
Eine
Salatsauce aus Weinessig oder Zitrone
und Öl anmachen. Dazu feingeschnittene
Küchenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch usw.
und Wildkräuter wie Thymian, Oregano, Borretsch
oder Lavendel verwenden.
Eventuell eine zerdrückte
gekochte Kartoffel zur Marinade geben.
Feingeschnittene junge Löwenzahnblätter
mindestens eine Stunde in der Marinade ziehen lassen.
Zu Risken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker!
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| GKh 2000 | Autor |